Vom Sternenhimmel zum Buch

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Vom Sternenhimmel zum Buch
Hat hier jemand Universum gesagt?

Neugeborene unterscheiden nicht zwischen Nacht und Tag. Wenn sie wach sind, dann sind sie wach. So kam es, dass ich einige Sonnenaufgänge um 04.30 Uhr und Sternenhimmel um 01.00 Uhr gesehen habe, die ich ohne mein Kind verpasst hätte.

Wie sich später herausstellen sollte, waren solche Momente Quellen der Inspiration. Vom Sternenhimmel kam ich auf die Planeten und fing an, meinem Kind von den Planeten in unserem Sonnensystem zu erzählen. Diese Geschichten schienen meinem Kind zu gefallen. Ich begann, sie schriftlich festzuhalten, zunächst nur für uns. Das Thema liess mich nicht mehr los und ich suchte nach einem geeigneten Kinderbuch. Das gab es aber schlicht und einfach noch nicht. Es gab nur Bücher für ältere Kinder. So entstand die Idee, meine eigenen Geschichten zu veröffentlichen. 

Ich machte mich auf die Suche nach einem Verlag für meine Bilderbuchgeschichte und fand diesen auch, denn dieses Buch füllte eine Lücke. Zu meiner grossen Freude stellte mir der Kinderbuchverlag Baeschlin für diese Idee einen bekannten Illustrator zur Seite. Patrick Mettler setzte diese Bilder schöner um, als ich sie mir je hätte ausdenken können.

So entstand aus einem kleinen Moment der Inspiration ein ganzes Buch. «Der kleine Merkur und seine Freunde» ist zeitlos und bereitet all jenen Freude, die ihren Kindern erstmals etwas über das Universum erzählen möchten. Vielleicht erwacht dadurch die Freude am Forschen, denn wir verstehen erst fünf Prozent des Universums, wie die Astrophysikerin Kathrin Altwegg kürzlich im Gespräch mit dem SRF erzählte. 

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